Über die „Warendorfer Pferdeäppel“ und eine flüssige Spezialität aus der Region freuen sich Volkmar Schmidt (l.), Vertriebsdirektor der Fondsgesellschaft Union Investment, und Kabarettist Christoph Brüske (Mitte) überreicht durch Vorstandsmitglied Dieter Ritter.
„Fahr von Hamm nach Osten, dann kommst Du stets auf deine Kosten.“ Mit einer stimmgewaltigen musikalischen Hymne beendete Christoph Brüske seine Bühnenshow, die der Kabarettist und Comedian gut zwei Stunden zuvor mit einem Kompliment auf Ahlen – „Perle im Kreis Warendorf“ – begonnen hatte. Dazwischen lag für die über 1.000 Mitglieder und Kunden der Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf eG am Mittwochabend (20. August) in der Stadthalle Ahlen ein „Infotainment“-Programm der Spitzenklasse, bei dem auf unterhaltsame Weise über die Neuerungen und Chancen der ab 2009 geltenden Abgeltungssteuer informiert wurde.
„Die Abgeltungssteuer betrifft uns alle“, verdeutlichte Vorstandsmitglied Dieter Ritter in seiner Begrüßung. Die Tatsache, dass Veräußerungsgewinne vom 1. Januar 2009 an pauschal mit 25 Prozent besteuert werden, sei aus Sicht der Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf eG „ein richtiger Schritt“ zu mehr Steuergerechtigkeit. Mit rechtzeitigem Handeln könne man bis zur Umstellung durch die zahlreichen Übergangsvorschriften beträchtliche Steuervorteile erzielen. „Die eigenen Steuern steuern“, nannte Ritter das Ziel der Beratungsinitiative der Volksbank. „Dafür stehen unsere Experten bereit.“
Umfassende Informationen zu den Neuerungen, die die Abgeltungssteuer ab dem kommenden Jahr bringt, lieferte zwischen den Comedy-Einlagen von Christoph Brüske der Finanzexperte Volkmar Schmidt, Vertriebsdirektor vom Verbundpartner der Volksbank, der Fondsgesellschaft Union Investment in Frankfurt. Es gelte, noch in diesem Jahr zu prüfen, wie man seine Geldanlage steuerlich optimieren könne. „Keiner von uns zahlt schließlich gerne Steuern“, brachte es Schmidt auf den Punkt. Allerdings seien die Lösungen so individuell wie die jeweiligen Vermögensstrukturen. Pauschallösungen gebe es deshalb nicht, erläuterte der Finanzexperte, der ein individuelles Gespräch mit den Vermögensexperten der Volksbank empfiehlt. Schmidt: „Nutzen Sie dieses Jahr. Warten Sie nicht zum Jahresende, sondern handeln Sie jetzt.“
Den Themen Steuern, Demografie, Globalisierung und internationale Märkte widmete sich auch Christoph Brüske. Dabei blieb kaum ein Klischee verschont: So machte er Familienministerin Ursula von der Leyen als Schuldige für die Stromausfälle aus, um so die Geburten-rate in Deutschland anzukurbeln, beklagte die hohen Spritpreise sowie steigenden Lebensmittelkosten und machte sich musikalisch über die zahlreichen Steuererhöhungen der letzten Jahre lustig. Auch die Besonderheiten des Kreises Warendorf wurden gekonnt auf die Schippe genommen. Die Gäste der Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf eG honorierten das alles mit viel Beifall.