Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf unterstützt sechs weitere Kindertagesstätten in der Region mit Projekt zur Vorbereitung auf die Schule / Lernspiel verbindet mentalen Zahlenstrahl und Mengen
Ahlen. Mathe lernen im "Land der Zahlenzwerge". Das erfreut sich bei den Kindergartenkindern, deren Eltern und den Erziehern in den beteiligten Kindertagesstätten der Region großer Beliebtheit. "Schon die Dreijährigen fragen, wann sie dran kommen", berichtete Juliane Averbeck vom Kindergarten St. Laurentius in Warendorf. "Die Kinder sind begeistert dabei", meinte Petra Hericks vom Städt. Kindergarten am Wetterweg in Ahlen und stieß mit dieser Einschätzung über das Projekt der "Zahlenzwerge" bei Grit Griestop, Diane Köller und Ingrid Woeste, den drei anderen Erzieherinnen in der Runde, auf breite Zustimmung.
Die fünf Erzieherinnen hatten sich in der Warendorfer Hauptstelle der Volksbank zum Informationsaustausch untereinander und mit den Vertretern der Volksbank als Geldgeber des Projekts versammelt. Darüber hinaus freuten sie sich, die dazugehörige Plakette in Empfang zu nehmen. Die drei Repräsentanten der Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf, Michael Vorderbrüggen, Hermann Schimweg und Wilfried Stephani sowie Marketingleiterin Kathrin Dierkes waren ihrerseits gespannt zu hören, was die Erzieherinnen über ihre Erfahrungen mit dem Lernspiel berichten konnten. Mit dem Spieli werden bereits im Kindergartenalter das Interesse und das Wissen über Mengen und Zahlen gefördert.
"Eine runde Sache und gut angelegtes Geld", fassten Michael Vorderbrüggen, Hermann Schimweg und Wilfried Stephani das positive Feedback zusammen. Die drei Bankdirektoren freuten sich, den fünf Erzieherinnen der vier anwesenden Kindergärten die schmucken "Zah-lenzwerge"-Plaketten überreichen zu dürfen. Schließlich macht die Volksbank seit 2009 mit ihrem finanziellen Engagement für das Projekt bei interessierten heimischen Kitas den Weg frei.
Jede Kita hatte dazu einen "Zwergenkoffer" erhalten. Das ist ein Koffer mit Zahlen-Struktur-Körpern, einem dazugehörenden Märchenbuch über die "Zahlenzwerge", farbenfrohen Mützen und Westen mit den entsprechenden Zahlen. Außerdem gibt es Stundenvorbereitungen für die Erzieherinnen, die zuvor an zwei Wochenenden geschult worden waren.
Das Projekt der Zahlenzwerge nach dem Lehransatz von Dr. Günther Heil funktioniert wie folgt: Die "Zahlenzwerge" wohnen in unterschiedlich farbigen Einer-Würfel-Häusern mit den Ziffern von 0 bis 9. Diese kann man am Haus ablesen. Die Häuser stehen immer in der gleichen Reihenfolge entlang dem Zahlenband. Nach jeder Einer-Reihe steht ein Zehner-Turm. Jedes Kind bekommt seine Zahlenkleidung in der Farbe seines Hauses und kann andere Kinder besuchen, muss jedoch vor dem Losgehen die Anzahl der notwendigen Schritte formulieren. In zehn Entwicklungsschritten wird so mathematische Kompetenz aufgebaut.
Bildzeile
Im Bild (v.l.) Bankdirektor Hermann Schimweg, Juliane Averbeck (Kindergarten St. Laurentius in Warendorf), Diane Köller (Städt. Kindergarten in Einen), Bankdirektor Wilfried Stephani, Grit Gristop (Städt. Kindergarten "Löwenzahn" in Warendorf) Marketingleiterin Kathrin Dierkes, Petra Hericks und Ingrid Woeste (Städt. Kindergarten am Wetterweg in Ahlen) sowie Bankdirektor Michael Vorderbrüggen (aus redaktionellen Gründen nicht im Bild). Krankheitsbedingt nicht im Bild: Djenan Salah (Kindergarten Arbeiterwohlfahrt, Menzelstraße in Ahlen) und Tabea Huse (Teresa Kindergarten, Kapellenstraße in Warendorf).