Zweiter Schülertriathlon findet in Sassenberg statt
Sassenberg. „Was ist das wichtigste beim Triathlon" fragt Wilhelm Spieker die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4d der Johannesgrundschule kurz vor dem Start. „Ins Ziel kommen", schallt es laut zurück. „Na, dann rein ins Wasser", lacht der Vorsitzende der Sassenberger Triathlonabteilung. Noch schnell gibt er den jungen Nachwuchstriathleten mit auf Weg, es ruhig und nicht zu schnell angehen zu lassen. Dann heißt es 3,2,1 und Los.
Ja, bis zum großen Sassenberger Feldmarkseetriathlon ist es zwar noch über einen Monat hin. Doch beim zweiten Schülertriathlon am Dienstagmorgen kam schon richtige Triathlonatmosphäre im Sassenberger Brook auf. „Im letzten Jahr haben wir dem Schülertriathlon zum ersten Mal veranstaltet", erzählt Organisator Wilhelm Spieker. Dabei gehen jeweils die dritten und vierten Klassen der Johannesgrundschule sowie der St.-Nikolaus-Grundschule an den Start. „Wir haben uns einfach gedacht, dass wir von der Sassenberger Triathlonabteilung auch etwas für die Schüler anbieten müssen", erklärt Spieker die Idee dahinter. Und das bekannte schöne Sassenberger Triathlonwetter hatten sie gleich mit in den Brook gebracht.
50 Meter mussten die Jungen und Mädchen im Freibad zurücklegen. Dann hieß es schnell in die Wechselzone, T-Shirt und Sporthose an und rauf auf das Fahrrad. Mit kräftigem Pedaltritt auf die 2,3 Kilometer lange Radstrecke durch den Brook. „Wenn man einfach sieht, mit wie viel Spaß und Freude die Schüler bei der Sache sind, dann haben wir Organisatoren auch viel Spaß", freute sich Wilhelm Spieker. Das Senioren-Team der Triathlonabteilung und der DLRG Sassenberg sorgten als Streckenposten, Motivatoren und helfende Hände für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.
Derweil hieß es auf der Triathlonstrecke, runter vom Rad und unter großen Anfeuerungsrufen der Eltern, Mitschülern und Lehrer ging es auf die Laufstrecke. Und nach 400 Metern war die Ziellinie endlich erreicht. Als Belohnung gab es für jeden Finisher ein eigenes T-Shirt. Und die Schüler zogen ihre ganz persönlichen Fazite.
„Am leichtesten war das Fahrradfahren, da konnte man sich etwas ausruhen", stellte Marie Lichtenberg im Ziel fest. „Das Laufen ist schon etwas schwierig, weil man schon kaputt ist und noch mal alles rausholen muss", resümierte Noah Böcke nach seinem Finish. Und Esther Wittkabel fand das Schwimmen am Besten. „Das kühle Wasser war eine richtige Erfrischung".
Doch im einen waren sich alle einig: „Der Schülertriathlon hat richtig viel Spaß gemacht". Also auf ein Neues im nächsten Jahr – und wieder mit dabei – die Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf.
„Insbesondere den Sport und die Bewegung der Kinder fördern wir gerne", so Hermann Schimweg von der Volksbank. „Der Triathlon ist eine Ausdauersportart, bestehend aus einem Mehrkampf der Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen, die nacheinander und in genau dieser Reihenfolge mit ununterbrochener Zeitnahme zu absolvieren sind."