Dieter Ritter feierlich aus dem Vorstand der Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf eG in den Ruhestand verabschiedet.
In einer Feierstunde wurde Dieter Ritter (3.v.r.) an der Seite seiner Frau Karin aus dem Vorstand der Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf in den Ruhestand verabschiedet. Für seinen weiteren Lebensweg alles Gute wünschten (v.l.) Vorstand Paul-Ludwig Rosche, RWGV-Prüfungsdienstleiter Klaus-Peter Ruhe, R+V Vertriebsdirektor Josef B. Herbert, WGZ-Vorstandsvorsitzender Werner Böhnke, Aufsichtsratsvorsitzender Harald Flühe, RWGV-Vorstandsvorsitzender Hans Pfeifer und Bürgermeister Benedikt Ruhmöller.
Am Ende wurde Dieter Ritter wehmütig ums Herz. Der Abschied von der Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf eG sei ihm nicht leicht gefallen, bekannte er vor der Gästeschar, die sich am Freitagabend (8. Januar) zu seiner offiziellen Verabschiedung im Ahlener Gasthaus „Wibbelt“ versammelt hatte. Ein erfülltes Berufsleben und 21 Jahre Vorstandsarbeit für die heimische Kreditgenossenschaft liegen jetzt endgültig hinter ihm. „Nun freue ich mich auf meinen neuen Lebensabschnitt“, richtete Dieter Ritter den Blick nach vorn. „Ich wünsche alles Gute für unsere Bank!“
Es war eine Verabschiedung, wie sie sich Dieter Ritter gewünscht hatte. Kein großer Bahnhof mit Hunderten von Gästen, sondern bewusst überschaubar im kleinen Rahmen. „Ein Querschnitt meiner beruflichen Tätigkeit“, brachte es Dieter Ritter beim Blick in die illustre Runde auf den Punkt. Auch auf Ehrungen seitens der genossenschaftlichen Organisation hatte der langjährige Bankchef dankend verzichtet. An lobenden Worten kam Dieter Ritter vor den Aufsichtsratsmitgliedern und den wenigen externen Gästen aber nicht ungeschoren vorbei. Galt es doch, seinen „Einsatz für die erfolgreiche Entwicklung der Bank„ zu würdigen, hatte Aufsichtsratsvorsitzender Harald Flühe in seiner Begrüßung erklärt.
Bürgermeister Benedikt Ruhmöller würdigte in seiner Laudatio Dieter Ritters bleibende Verdienste für die Stadt Ahlen und dankte für dessen Wirken und Unterstützung für städtische Belange. Dieter Ritter habe sich „in vielfältiger Hinsicht in Ahlen bewegt und große Verdienste erworben“, sagte Ruhmöller wörtlich.
„Es gilt einem verdienten genossenschaftlichen Bankvorstand und bedeutenden Vertreter unserer Zunft Danke zu sagen“, meinte der Vorstandsvorsitzende der WGZ Bank Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank, Werner Böhnke, in seinem Grußwort. Die ritterlichen Tugenden und Eigenschaften von Dieter Ritter hob Hans Pfeifer hervor. Treue und Verlässlichkeit zeichneten ihn ebenso aus wie Mildtätigkeit und Barmherzigkeit, Kühnheit, Tapferkeit und Bescheidenheit, verdeutlichte der Vorstandsvorsitzende des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes (RWGV). „Sie hinterlassen ein wohl bestelltes Haus, das sich in Ihrer Amtszeit zu einer der größten und solidesten Banken in der Region entwickelt hat. Dafür danke ich Ihnen herzlich im Namen der gesamten Genossenschaftsorganisation in Rheinland und Westfalen“, so Pfeifer.
„Wenn die Bank in dieser Region einen unverwechselbaren guten Namen hat, dann ist davon ungeheuer viel auf deine Ideen, deine Kreativität und deine Spontanität zurückzuführen“, dankte Paul-Ludwig Rosche auch im Namen seines neuen Vorstandskollegen Martin Weber und wünschte unter dem Beifall aller: „Glück Auf, Dieter Ritter!“